• 06.04.2011, 12:49 Uhr

Veganer "Käse" jetzt erhältlich

Wilmersburger Pizzaschmelz
Wilmersburger Pizzaschmelz

Endlich ist er erhältlich :-) Unter dem Namen "Wilmersburger Pizzaschmelz" findet ihr nun beim Veganshop Eures Vertrauens eine super Käsealternative, die sich zum Überbacken auf Pizza, Auflauf oder Lasagne eignet. Wir persönlich finden ihn auf Sandwichtoast am besten.
Bei Alles Vegetarisch gibt es zur Zeit eine Einführungsaktion mit 10% Rabatt. Weiterhin gibt es den Wilmersburger Pizzaschmelz bei Vegan Wonderland, Vegan Total, und in Österreich beim Veganversand Lebensweise, sowie in Luxemburg bei Vegan Life. Weitere Bezugsquellen werden immer wieder ergänzt.
Damit der Käse auch optimal schmilzt haben wir einige Schmelz-Tipps für Euch zusammengestellt.

Dass der "Käse" auf den Markt gekommen ist, ist zu einem großen Teil auch das Werk der Rezeptefuchs-MacherInnen. Mit jedem Kauf des Wilmersburger Pizzaschmelz unterstützt ihr also auch die Arbeit von Rezeptefuchs.de :-)

Nun hoffen wir, dass ein weiterer Schritt getan ist, dass die Ausreden derjenigen, die nicht vegan werden wollen ("Mir fehlt aber der Käse so sehr") wieder etwas weniger geworden sind.

Unsere Frage: Was könnte Euch oder Euren Bekannten noch helfen vegan zu werden? Sind es weitere "Ersatz"produkte? Die Verfügbarkeit der Produkte? Bessere Deklarationen? Wir sind gespannt auf Eure Antworten!

Nutzerkommentare

Ksanthippa
Ksanthippa
Mitglied seit:
30.01.2011
am 06.04.2011, 14:50 Uhr

Ich finde, auf veganen Fleisch- Fisch-etc... Alternativen fehlen die..wie soll ich sagen... Geschmacksbeurteilungen. So habe ich persönlich schon vieles ausprobiert, nur ein Bruchteil dessen konnte ich aber reines Gewissens einem omnivoren Menschen vorsetzen. Es ist ja immer so, dass man gerade in der Grillsaison auf Fertigware zurückgreift und dann aber gefragt wird, ob man etwas von dem "Tofu-Zeugs" probieren darf. Und wenn die Produkte einem selber nicht so gut schmecken wie andere, ändert sich nichts an der Tatsache, dass die Fleischfresser weiterhin in ihren Klischees überzeugt bleiben.

Mir fehlt eine Art Bezeichnung: "Überzeugt selbst Fleischfresser" oder Ähnliches.

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Soylent_Pink
Soylent_Pink
Mitglied seit:
31.12.2009
am 06.04.2011, 15:00 Uhr

Was würde helfen:

- Lückenlose, vernünftige "vegan"-Deklarierung. Auch gegen Ende des zweiten veganen Jahres finde ich es noch ätzend, ständig wieder unbekannte E-Nummern, komische Chemiesachen und Aromen zu sehen, die einen immer zweifeln lassen - und eben jedes Brötchen zwischendurch kompliziert machen.
Es wäre schön, wenn wirklich alles komplett deklariert wäre und sich alle Unternehmen an das offizielle Veganlogo und seine Definition hielten - das würde m.E. auch dazu führen, dass sich viele Unternehmen Gedanken über die komplizierten, aus zig Quellen zusammengesetzten Inhaltsstoffe machen.

- Besserer und günstigerer Käse (der vorgestellte Pizzakäse ist ja nett, aber sobald es auch nur annähernd über 1,50 für 200g geht, kann er nicht mit der ALDIREWEkonkurrenz mithalten)

- Wesentlich günstigere vegane Ersatzprodukte. Viele Omnis können bestenfalls Nudeln mit Sauce und da wird die Hürde zum Veganismus noch größer, wenn mensch nicht nur auf das alltägliche Essen verzichten muss (weil jetzt einerseits zu teuer und andererseits zu unvegan) und auch noch kochen.

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Zuckerpüppi
Zuckerpüppi
Mitglied seit:
27.05.2010
am 07.04.2011, 07:05 Uhr

- eindeutige Deklaration: Im Idealfall ein einheitliches Siegel à la Vegan-Blume, damit auch jene die keine Lust haben, Zutatenlisten zu studieren, oder sich mit Zusatzstoffen nicht auskennen, vegane Produkte leicht finden können.

- größeres Angebot in Supermärkten: Die Auswahl an Ersatzprodukten in Supermärkten ist nach wie vor zu gering. Mischköstler sind meistens nicht bereit extra Bioläden oder Reformhäuser für Ersatzprodukte aufzusuchen, geschweige denn, welche online zu bestellen.

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Bean Sidhe
Bean Sidhe
Mitglied seit:
24.11.2009
am 08.04.2011, 08:39 Uhr

- Veganblume idealerweise bei allen Produkten ;-) ...oder zumindest grundsätzlich Volldeklarationen. Die vielen E-Nummern blieben in dem Fall allerdings trotzdem noch ein Problem, zumal auch oft das Endprodukt zwar nichts Tierisches hält, aber bei der mikrobiellen Herstellung Milch, Molke etc. als Nährboden verwendet wurde.

- Besserer Zugang zu veganen Alternativen in Bioläden, Reformhäusern, und, was ich wichtig finde, auch in Supermärkten (und nach Möglichkeit auch einigermaßen bezahlbar).
Noch mehr Fleischalternativen sind eigentlich nicht nötig, eher sollte deren Qualität besser werden. Wobei das wohl einfach Geschmackssache ist und bleibt...

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Bambi-auf-Abwegen
Bambi-auf-Abwegen
Mitglied seit:
08.01.2011
am 08.04.2011, 09:06 Uhr

Zuhause ist es einfach...

...schwierig wird es vor der Haustüre. Ich erlebe oft, dass BackwarenverkäuferInnen nicht wissen, wo Milchprodukte enthalten sind oder nicht. Die Deklaration von Lebensmitteln ist ebenfalls oft ungenügend - da gibt es ja die grauzonen bei z.B. "Mono- und Diclyderide aus Speisefettsäuren"...Ihc fände eine grundsätzliche Volldekrlaration sinnvoll. Ich kaufe eben einfach im Bioladen ein.

...beim Ausgehen: ich würde mir mehr vegane Restaurants wünschen oder wleche, die vegane Optionen haben und diese auch kennzeichnen.

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