• 28.04.2011, 13:29 Uhr

Viva Veggie! Buch über vegane Ernährung

Viva veggie
Viva veggie

"Viva Veggie!" heißt das neue Buch zum Thema "Ernährung", das vor wenigen Tagen erschienen ist. Persönlicher Bezug, Tiergeschichten, viele Abbildungen und Fotos machen es zu einem Vergnügen das Buch zu lesen.
Hauptsächlich geht es um Ernährungsinformationen - Hauptnährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, aber auch sekundäre Pflanzenstoffe und freie Radikale kommen nicht zu kurz.
Mit dabei ist eine Ernährungssoftware mit der man Schritt für Schritt seine Ernährung optimieren kann. Dabei werden auch ökologische Aspekte der Nahrungsmittelauswahl berücksichtigt.

Der gesamte Gewinn des Buches fließt übrigens in die Arbeit von Peta.

Nutzerkommentare

Zuckerpüppi
Zuckerpüppi
Mitglied seit:
27.05.2010
am 29.04.2011, 11:15 Uhr

Das Engagement finde ich ja sehr löblich, aber warum Peta?
Peta ist eine der letzten Organisationen die sich für Tierrechte einsetzt!

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Tomke
Tomke
Mitglied seit:
03.01.2011
am 03.05.2011, 17:32 Uhr

Ich versteh ja ehrlich gesagt nicht, was alle gegen Peta haben... manchmal sind die aktionen etwas geschmacklos, aber soweit ich weiß, bewirken sie was... kann mir mal jemand sagen, was an peta so falsch ist?

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Fellkartoffel
Fellkartoffel
Mitglied seit:
27.08.2008
am 04.05.2011, 13:57 Uhr

Kann ich auch nicht nachvollziehen.. durch Peta bin ich vegan geworden. Außerdem bringen die viele Skandale und Missstände ans Tageslicht, was ich für wichtig halte.

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Mariosch
Mariosch
Mitglied seit:
22.02.2010
am 04.05.2011, 15:25 Uhr

:O

ich bin nicht allein *_* Mir wurde auch schon oft entgegnet, dass Peta keine besonders tolle Organisation sei. Aber nachvollziehen kann ich das auch nicht wirklich =/

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Sheogorad
Sheogorad
Mitglied seit:
20.03.2010
am 11.05.2011, 14:10 Uhr

PETA ist keine Tierrechtsorganisation (mehr) sondern Vertritt offensichtlich die Position, dass die Ausbeutung und Tötung von Tieren in Ordnung ist, solange es "human" erfolgt. Dies widerspricht vollkommen meinen- und den Werten vieler anderer Veganer/innen.
Über die meiner Meinung nach grenzwertigen, 1-Themen-Kampagnen mit nackten Frauen (1) mag man streiten können, aber ich glaube weniger, dass die viele Leute überzeugen können. Mir scheint der Bogen zu ethischen Argumenten und einer einheitlichen (veganen) Position dort zu lang und zu dünn.

PETA vergab einen Preis (2) an Schlachthausdesigner und dazu gab es eine Kampagne für/gegen Fast-Food Ketten diese dazu zu bringen Fleisch von Tieren zu verwenden die auf eine bestimmt Art getötet wurden.
Das hat nichts mit Tierrechtsarbeit zu tun, es vermittelt den Verbrauchern ein falsches Bild in der Gestalt, dass es ein vermeintlich gutes Gewissen produziert wenn man Fleisch verzehrt welches nach PETA Kriterien erzeugt wurde. Zu vermeiden sich grundsätzlich mit dem Problem auseinandersetzen zu müssen wird umso leichter.
PETA versucht z.B. Controlled Atmospheric Killing (CAK) bei der Hühnerschlachtung durchzusetzen (3). Ökonomisch ist das Verfahren sowieso effizienter und PETA wirbt auch damit. Wo ist da der große Tierrechtsansatz? Für die Hühner ist es ziemlich egal ob sie mit Gas oder Strom betäubt und dann getötet werden. Es geht hier einzig und allein um das bessere Gewissen für den Verbraucher!

Und es gibt bei PETA keine grundlegende Positionierung zum Veganismus da genauso Vegetarismus gefördert wird, wenn überhaupt (siehe oben). Aber aus ethischer Sicht gibt es keinen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten.
Wie das alles also in einem schlüssigen Konzept miteinander vereinbar ist und dann als Tierrechtsorganisation durch gehen soll bin ich nicht im Stande nachzuvollziehen.

An PETA mag nicht alles schlecht sein, aber ich möchte mit einer solchen Organisation nichts zu tun haben.

Echte Tierrechtsarbeit und -Theorie machen andere, z.B. Prof Gary L. Francione auf http://www.abolitionistapproach.com/

(1)http://www.peta.de/img/mdb/PETA_VidaGuerra72.jpg
(2)http://reformedmascot.blogspot.com/2010/12/give-it-up-for-peta-proggy-award.html
(3)http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p144/analysis-of.pdf

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