Essbarer Sand für Dekoration und Torten

Zutaten

g  
250 g 
Kekse
100 g 
Puderzucker
50 g 
Rohrohrzucker
Zubereitungszeit:
15 min
Gesamtzeit:
15 min
SandburgAlbum
Fotovon Corvina

Zubereitung

Als Kekse eignen sich trockene, sandfarbene Kekse ohne Füllung, z.B. einfache Vanillekekse. Diese werden in einen Frischhaltebeutel gefüllt und mit einem schweren Nudelholz sehr fein gemahlen. Dies kann man auch mit einem Glas oder Becher machen, mit dem man auf dem Beutel kreisende Mahlbewegungen ausführt, oder man füllt die Kekse in einen Hochleistungsmixer. Wichtig ist, dass die Krümelchen so fein wie möglich werden. Es können auch mehrere Sorten Kekse gemischt werden, um realistische Farbvariationen zu erzeugen.

Die zermahlenen Kekse mit den Zuckersorten in einer Schüssel gut durchmischen. Wenn vorhanden, kann die ganze Mischung in einem Hochleistungmixer noch weiter zerkleinert und vermischt werden, das ist aber nicht zwingend erforderlich.

Dieser essbare Sand kann nun verwendet werden:

- Es ist möglich, kleine "Sandburgen" zu bauen, indem der Sand in ein entsprechendes Gefäß gefüllt und mit einem Teelöffel oder den Fingern fest hineingepresst wird. Anschließend kann man die "Sandburg" vorsichtig stürzen wie bei einem Sandförmchen. Für die auf dem Foto abgebildete einfache Sandburg wurde ein Likörgläschen verwendet.
- Wenn der Sand einen Kuchen zieren soll, verwendet man am besten eine Schokoladenglasur und streut den Sand auf, so lange diese noch nicht ganz getrocknet ist, so haftet er gut.
- Für sehr feinen Sand kann eine oberste Sandschicht wie Puderzucker aufgestreut werden, indem sie durch ein Sieb gestrichen wird.
- Kleine Details wie Muscheln oder Steinchen, die aus Fondant oder Marzipan geformt werden, runden den Gesamteindruck ab.
- Wenn Fußabdrücke oder ähnliches in den Sand gezeichnet werden sollen, sollte der essbare Sand vorher etwas festgedrückt werden, z.B. mit einem Löffel.

Kommentar

Die angegebene Mischung reicht locker für einen normalgroßen Kuchen. Übrig gebliebener Sand kann in einer Plastikdose aufbewahrt werden (er sollte nicht feucht werden), er ergibt auch ein leckeres Topping auf Eiscreme.

Ich habe als Kekse die Sorte "Keksfreunde Vanille" von Bohlsener Mühle verwendet.
Durch verschiedene Kekssorten, auch gemischt, kann die Farbe des Sandes variiert werden. Natürlich können die Anteile an Puderzucker, Keksen und Kristallzucker variiert werden, um die Konsistenz des Sandes je nach Bedarf anzupassen.

Die Mischung ist für relativ feinen, hellen Sand, wie man ihn oft in den Tropen findet. Für eine dunklere, gröbere Mischung könnt ihr den Rohrohrzucker, der dem Sand einen leichten Glitzer verleiht und die in Sand enthaltenen Kristalle simuliert, z.B. durch braunen Zucker ersetzen. Ganz feiner, heller "Traumstrand"-Sand entsteht mit einem höheren Puderzuckeranteil.

Hinweis: Der Pürierstab eignet sich nicht zum Zerkleinern der Kekse, da sie darin verkleben.

eingetragen von Corvina am 03.04.2017, bisher 9 mal aufgerufenRezept melden

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