Vegane Schnupperwochen - Vorbereitung

Einige Sponsoren meinten es sehr gut mit uns...
Einige Sponsoren meinten es sehr gut mit uns...
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Als Carsten (von berlin-vegan.de), mich im November darauf ansprach, ob ich bei den Schnupperwochen einen Vortrag halten und einen Kochkurs leiten könnte, war noch nicht klar, dass die ganze Veranstaltung bereits im Januar starten sollte. Jetzt hieß es also ranhalten, eine geeignete Küche und Seminarräume finden (großen Dank an Carsten, der sich anscheinend unendlich viele Küchen und Räume in Berlin angeschaut hat), Presse benachrichtigen, Sponsoren finden. Und natürlich ganz wichtig: Teilnehmer finden! Kurz vor Weihnachten waren zumindest die Fragen nach dem Raum und der Küche geklärt. Die Weihnachtsferien nutzten wir um uns zu einigen, welche Firmen wir als Sponsoren anfragen möchten. Denn wir wollten den Teilnehmern vor allem Produkte präsentieren von denen wir selbst überzeugt waren und die den Teilnehmern den Umstieg auf die vegane Ernährung möglichst einfach machen. Diese wurden also gezielt ausgewählt und angefragt um ein möglichst breites Spektrum an Produkten bieten zu können. Außerdem sollte jeder Teilnehmer am ersten Tag ein Starterkit mit veganen Produkten bekommen. Es sollte möglichst ausgewogen und aus jedem Lebensbereich etwas darin zu finden sein (Sojadrink, vegane „Sahne“, Pudding, veganer Joghurt, Brotaufschnitt und –aufstrich genauso wie Gummibären, Pralinen, Shampoo, Creme, Wasch- und Spülmittel). Dann sollte jeder Teilnehmer natürlich auch umfassendes Informationsmaterial zu den wichtigsten Themen (Milch, Ökologie, Gesundheit, Tierversuche) bekommen, wo uns glücklicherweise die entsprechenden Vereine unterstützt haben. Aber auch dieses Material musste gezielt ausgewählt und angefragt werden.

Nicht zuletzt wollten wir auch eine eigene „Schnupperwochen“-Broschüre für die Teilnehmer: Mit dem Programm der zwei Wochen, den Kochrezepten aus dem Kochkurs, Bücher- und Internettipps und Restaurantgutscheinen. In Berlin gibt es fünf rein vegane Restaurants und zahlreiche vegetarische und andere Restaurants mit gekennzeichneten veganen Gerichten. Einige Restaurants die wir besonders empfehlen konnten haben wir gefragt, ob sie für die Teilnehmer der Schnupperwochen 10%-Ermäßigungs-Gutscheine ausstellen können. Ausnahmslos alle haben zugesagt. (Danke hier an Diana und Heffi!)

Parallel zu der ganzen Organisation hat sich die Information über die veganen Schnupperwochen schlagartig verbreitet. Hauptsächlich über Mailinglisten, StudiVZ-Gruppen, Facebook und andere Internetplattformen kamen die Teilnehmer zu uns. Eine Woche vor Beginn der Veranstaltung waren alle Plätze ausgebucht. Es konnte also losgehen!

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