"Brathering"

Zutaten

Portionen  

"Fischmasse"

1 kg 
Kartoffeln
7 g 
Petersilie, gehackt
7 g 
Dill
7 g 
Kerbel
1 
Pfeffer
1 
Zwiebel, mittelgroß, weiß
1 EL 
Roggenmehl
1 TL 
Salz

Marinade

200 ml 
Wasser
200 ml 
Essig
1 
Lorbeerblatt
2 
Zwiebeln
1 TL 
Salz
1 TL 
Pfefferkörner
1 EL 
Zucker (optional)
1 TL 
Wacholderbeeren (optional)

Kategorien

Zubereitungszeit:
60 min
"Fisch" nach dem BratenAlbum
Fotovon Frau Feldmaus

Zubereitung

"Fischmasse"

Die Kartoffeln nicht schälen. Die Hälfte der Kartoffeln kochen und anschließend die gekochten Kartoffeln, die rohen Kartoffeln und die Zwiebel auf einer feinen Reibe (oder mit einer Küchenmaschine) reiben. Das sich bildende Wasser nicht abgießen. Die Kräuter fein hacken und alles mit der Kartoffelmasse, dem Salz und einigen Umdrehungen aus der Pfeffermühle vermischen, bis eine bratlingsartige Masse entsteht. Sollte die Masse zu feucht sein, etwas Mehl zugeben. Die benötigte Mehlmenge hängt stark von den Kartoffeln ab. Anschließend die Masse etwa 1 cm dick ausrollen und in in Streifen in der Größe von Gemüsestäbchen oder etwas größer schneiden*. Die Stäbchen in Paniermehl wenden und braten. Anschließend die Stäbchen/"Heringe" in die zuvor verbereitete Marinade legen und nach dem Abkühlen für ein bis zwei Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Einige Stunden vor dem Verzehr sollten die "Heringe" wieder aus dem Kühlschrank genommen werden.

*Alternativ lassen sich Fische formen. Es gibt sehr schöne Fischausstecher, allerdings besteht beim Wenden der "Fische" die Gefahr, dass die Schwanzflosse abbricht, ebenso wenn man sie später aus der Marinade nimmt, da sie darin etwas aufweichen. Es gibt allerdings Fischausstecher mit weniger ausgeprägter Schwanzflosse.

Marinade

Die Zutaten für die Marinade ohne Salz kurz aufkochen lassen, anschließend das Salz dazu, das war es schon. Ich hatte nur Balsamico, weswegen die Marinade sehr dunkel ist.

Kommentar

Passt prima zu Bratkartoffeln. In einem anderen Rezept habe ich gelesen, dass man anstelle von Petersilie, Kerbel und Dill auch Brennnessel, Löwenzahn und Liebstöckel verwenden kann. Es handelt sich hier  um ein Rezept aus der ehemaligen DDR, das überhaupt nicht veganisiert werden musste.
eingetragen von Frau Feldmaus am 13.07.2013Rezept melden

Nutzerkommentare

Krümel
Krümel
Mitglied seit:
13.01.2011
am 10.10.2014, 15:56 Uhr

Sehr gut

Das ist eine sehr leckere Alternative für alle, die mal Appetit auf Brathering haben.Kommt dem Orginal ziemlich nah.Ich war jedenfalls positiv überrascht.
Das Rezept wird gespeichert und weiterempfohlen.

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