Kichererbsen-Couscous

Kichererbsen-Couscous mit nordafrikanischer Note
Fotovon Corvina

Zubereitung

Ggf. das Sojaprotein (empfehlenswert ist Gulasch/grobe Schnetzel) in einen tiefen Teller geben und etwas Cayennepfeffer und Tomatenmark darüber geben, mit heißer Brühe überschütten und ca. 5-10 Minuten ziehen und aufquellen lassen. Zwischendurch mit einer Gabel unter Wasser die Lufteinschlüsse ausdrücken. Die Quellflüssigkeit nicht wegschütten!

Knoblauchzehe abziehen und in etwas Öl andünsten. Die gewaschene, in Scheiben geschnittene Aubergine und ggf. das abgeschöpfte, etwas ausgedrückte Sojaprotein darin anbraten und anschließend aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller bei Seite stellen.

Die Tomaten und Paprika waschen und würfeln, Möhre schälen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit der Quellflüssigkeit des Sojagulaschs oder etwas heißem Wasser ca. 5-10 Minuten lang köcheln lassen. Mit Ras el-Hanout (nordafrikanische Gewürzmischung) und einer kleinen Prise Zimt würzen.
In der Zwischenzeit den Couscous nach Packungsanleitung zubereiten.

Zum Schluss die Auberginenstücke und ggf. das Sojagulasch wieder in die Pfanne geben und reichlich frische, gehackte Petersilie unterrühren. Zusammen mit dem Couscous servieren.

Kommentar

Ras el-Hanout ist eine ursprünglich marokkanische Würzmischung, die übersetzt "Kopf des Geschäfts" im Sinne von "Chef des Gewürzgeschäfts" heißt, da sie nur vom Chef persönlich zusammengestellt werden darf ;-)
Sie enthält verschiedene Gewürze wie z.B. Chili, Kardamom oder Kurkuma und ist z.B. in afrikanischen, oft auch in türkischen Läden, aber auch in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Alternativ kann man auch nach Geschmack andere Gewürze selbst zusammenstellen: z.B. Ingwer, verschiedene Pfeffersorten, Kümmel, Fenchel, Muskatnuss oder Nelken. Probiert einfach aus, was euch mundet.
Eine besondere Note erhält das Gericht mit etwas frischer Minze. Wenn diese nicht zur Verfügung steht, kann man stattdessen getrocknete Minze nehmen: Hierfür kann man z.B. einen Beutel Pfefferminztee (ohne andere Zusätze) aufschneiden und die getrockneten Blättchen unterrühren. Auch Harissa, eine scharfe nordafrikanische Würzpaste, macht sich hier gut.

Dazu passt gut Hummus (Kichererbsenpaste mit Sesam) und als Beilage ein Salat.

Dieses Gericht enthält übrigens sehr viel Eisen (wegen der Kichererbsen und der Hirse, ggf. auch wegen des Sojagulaschs und des Hummus), das durch den Verwertungshelfer Vitamin C (in Paprika und Petersilie) besonders gut aufgenommen werden kann. Zusätzlich kann man z.B. dazu etwas Zitronensaft mit Wasser trinken oder einen Salat mit Paprika und Zitronensaftdressing reichen.


eingetragen von Corvina am 28.03.2014Rezept melden

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